Die Häuser der Terese von Avila (Die innere Burg) sind „Glaubenshäuser“. Doch was bedeutet es? Der Glaube – also wahrer echter Glaube – wird zunehmend stärker je weiter man sich in den Häusern bewegt. Dieser Glaube hat vor allem mit Vertrauen und Demut zu tun, und ist damit auch immer eine Form der Liebe, die ein Mensch erbringt. Denn der Glaube geschieht in Liebe. Glaube fußt auf „Nicht-Wissen“ und macht dort Vertrauen nötig, wo man keine Gewissheit hat. Dabei hängt Vieles damit zusammen. Dieses Vertrauen, dieser Glaube, diese Liebe öffnet Tore in sehr hohe Frequenzen. Im wahrhaftigen Vertrauen unterliegt der Mensch keinen Täuschungen mehr, sondern nur noch der inneren Führung. Das Band zwischen Mensch und Gott (bzw. zwischen Mensch und Seele) stärkt sich dadurch in sehr starken Maße. Dabei geht die Entwicklung des Bewusstseins mit den fortschreitenden Weg in der „inneren Burg“ automatisch einher. Denn je stärker das Band ist zwischen Mensch und Gott, desto mehr lässt der Mensch los und befreit sich vom Laster seiner „Verblendungen“. Er wirft seine Schalen, Schutzmantel und angelernten Gewohnheiten ab, da er sie nicht mehr braucht durch die innere Stärke und den Glauben, den er nun hat. Dadurch ist das Bewusstsein in der Lage, mehr und mehr Zusammenhänge zu erkennen, und dabei den eingeschränkten Blick des kausalen Denkens (Zeitliches Denken: Ursache-Wirkung, punktuell-funktionales erfassen) zu überwinden, zugunsten einer ganzheitlichen Sicht der Welt – ohne verzerrenden Denkmustern. Diese Verbindung von Glaube, Liebe, Vertrauen und Demut in Bezug auf Tereses „innere Burg“ gilt es zu erkennen.