Bewusstsein

Das Bewusstsein ist ein integrativer Aspekt des Lebens, welcher ebenso einem Wandel untersteht wie auch unser physischer Körper. Dabei unterliegt es ständig Beeinflussungen von Energiestrahlenfeldern, hat aber auch die Möglichkeit, ebenfalls Einfluss darauf zu nehmen.

Zwei Bewusstseinsrichtungen

Zwei Bewusstseinsrichtungen: Vertikale und Horizontale / Glauben und Denken Thomas von Aquin: „Was ich weiß, glaube ich nicht – was ich glaube, weiß ich nicht.“ Im permanent sich wandelnden Entwicklungsprozess des Bewusstseins tastet das ICH das SEIN ab und fühlt sich in seiner Identifizierung dem zeitlich vorgegebenen Lebensgeschehen unterworfen. Das Ichbewusstsein ist daher ein vielschichtiges Phänomen, deren einzelne Bereiche sich in einer ständigen Bewegung  und Überschneidung befinden. Wie in einer Hierarchie handelt es sich dabei um Außen- und Innenbereiche, die durch…

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Bewusstsein als Zugang zur Wirklichkeit

Sein jeweiliges Bewusstsein ist der Zugang eines Menschen zur Welt. Es erschließt ihm den Dimensionsbereich, der seiner Bewusstseinshöhe entspricht. Es ist der Rahmen und die Weite seiner Weltwahrnehmung. Bewusstsein gleicht einem Haus, in dem ein Mensch in der Welt wohnt. Es ist kein unveränderliches, sondern ein veränderliches Haus, an dem sein Bewohner aktiv mitgestaltet. Es ist ein Haus, das Stockwerke in vielen Dimensionen besitzt, die aber nicht alle gleichermaßen aktualisiert sind, d.h. sie verbleiben zunächst in Latenz. Bewusstsein kann unterschiedlich…

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Telepathie

Es ist festzustellen, dass die telepathische Wechselwirkung unter Menschen immer mehr zunimmt. Jede Energie ist dem Wesen nach aktive Substanz und das gilt im Besonderen auch für die Telepathie, weil es hierbei immer um eine Verbindung mit dem Bewusstsein anderer Menschen geht; der Funktionsträger dabei muss immer die Liebe sein; denn das Eindringen ins Bewusstsein anderer darf niemals von Ego-Intentionen begleitet werden. Man wird allerdings die Telepathie erst dann richtig verstehen, wenn man das Wesen der Kraft der Aussendung/Ausfliessens, der…

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Entwicklungsstadien des Bewusstseins nach Margareta Porete

Schematische Darstellung des inneren Weges nach Margareta Porete (um 1250/1260 im Hennegau; † 1310 in Paris). Sie war eine französische theologische Schriftstellerin „Spiegel der einfachen Seelen“. 1. Zustand: Ausgang des Sündenzustandes Die moralischen Gebote halten – Leben gemäß der Natur, nach den Gesetzen und Nach dem Rat der Natur. 2. Zustand: Leben gemäß den Tugenden, Leben im Verlangen, in Sehnsucht – Leben nach dem Vorbild von Jesus (seinem irdischen Leben) im Bemühen das Leben nach dem Evangelium auszurichten, was jedoch nach wie vor von der…

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Ichbewusstsein / Instinkt und Intuition

Das Ichbewusstsein wird von zwei weiteren Bewusstseinsaspekten flankiert: Instinkt und Intuition. „[…] Instinkt und auch Intuition beginnen räumlich gesprochen in den außerhalb unseres Ich-Bewusstseins gelegenen Bereichen des Selbst, kommen aber gleichzeitig und unerwarteter Weise in das Licht des Tagesbewusstseins hervor, obwohl Instinktimpulse und Eingebungen der Intuition vollkommen im Geheimen entstehen. Wenn sie zum Vorschein kommen, sind sie vollständig, und ihr Eintritt in unser Bewusstsein erfolgt plötzlich.“ Philip Goldberg, Die Kraft der Intuition   Instinkt, Intellekt und Intuition bilden eine Dreiheit,…

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Entwicklungsstadien des Bewusstseins nach Therese von Avila

Auf dem spirituellen Pfad – dem „inneren Weg“ – durchläuft der Mensch verschiedene  Bewusstseinsebenen. Diese wurden als „Entwicklungsstufen der Seele“ von Therese von Avila (1515-1582, spanische Karmelitin und Heilige) in ihrem Buch „Innere Burg“ beschrieben. Therese bezeichnet hierin jede Entwicklungsstufe als „Haus (Casa)“, insgesamt gibt es sieben Häuser. Diese Unterteilung gibt dem Suchenden die Möglichkeit zu erkennen WO er steht, WAS ihn auf der jeweiligen Entwicklungsstufe erwartet und dient somit als Hilfestellung auf diesem Weg. Diese Häuser sind nicht nur…

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Entwicklungsgeschichte des menschlichen Bewusstseins

Überblickt man die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit, so stellt man fest, dass es im Verlauf der letzten 12.000 Jahre mehrere Bewusstseinswandlungen gegeben hat, die Gebser wie folgt benennt: archaische, magische, mythologische und mentale Bewusstseinsphase. Gegenwärtig steht die Menschheit an der Schwelle zu einer neuen Phase, der Supramentalen (Aurobindo). Diese wird für die Zukunft die allein bestimmende sein. Es geht dabei um die Öffnung ganz neuer Bewusstseinsbereiche, die über das gegenwärtige primär rein konditionierte Denken und vordergründige Wahrnehmen weit hinausgehen und neue…

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Zum Begriff des Quantenbewusstseins

Herkunft des Begriffs Der Begriff „Quant“ bedeutet Energieportion. Atome senden beziehungsweise empfangen ihre Strahlungsenergie in bestimmten Energieportionen (Quanten) im Energieaustausch mit anderen Atomen. Der Energiegehalt der Quanten wird durch die Frequenz der jeweiligen Strahlungsart (Plancksches Wirkungsquantum) bestimmt. Ein physikalischer Energieaustausch erfolgt nicht nur im manifesten Bereich, sondern ist auch die Grundbedingung für alle Bewusstseinsprozesse auf spiritueller, nichtlinearer Ebene. Der indische Hindu-Mystiker und Philosoph Aurobindo Ghose bezeichnete das Quantenbewusstsein als „Supramentales Bewusstsein“ (Engl. Supermind; teilweise auch als „Übergeist“ angegeben). Jean Gebser…

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